Gemeinwohlökonomie

Das Konzept der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) bietet eine „reale Utopie“: Sie ist ein alternatives Wirtschaftssystem auf der Basis der Werte Menschenwürde, Solidarität, Kooperation, ökologischer Verantwortung und Mitgefühl. Kern der GWÖ ist die Erstellung einer Gemeinwohlbilanz, die die Gemeinwohlleistungen eins Unternehmens, einer Kommune oder einer Institution aufzeigt. Die Unternehmen, Kommunen und Institutionen mit einer guten Gemeinwohlbilanz erhalten rechtliche und finanzielle Vorteile, um ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften zu fördern, so der Vorschlag.

Das Haus am Schüberg arbeitet in enger Kooperation mit dem Gründer der GWÖ, Christian Felber und prüft zur Zeit, ein GWÖ-Unternehmen zu werden. Weiterhin organisiert es die Gründung eines GWÖ-Energiefeldes Hamburg. Bei Interesse können Sie sich in den GWÖ-Verteiler aufnehmen lassen (bitte eine Mail senden an: schoenberger@haus-am-schueberg.de). Weitere Informationen zum GWÖ-Konzept bietet Ihnen die Seite www.gemeinwohl-oekonomie.org.

 

25 Prozent der Einwohner unseres Landes sind arm und werden immer ärmer. 10 Prozent sind reich und werden immer reicher. Ist das gerecht? Sieht so unsere Zukunft aus? Wie kann die Wirtschaft, wie die Gesellschaft so gestaltet werden, dass sie für alle (und nicht nur für wenige) das größte Glück ermöglicht?

 

Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns beim Symposium Gemeinwohl-Ökonomie im Dezember 2012. Christian Felber aus Wien brachte den etwa vierzig Teilnehmenden die Grundzüge dieses erst zwei Jahre jungen wirtschaftlichen Modells nahe. Viele waren dafür aus ganz Deutschland angereist. Gemeinsam erlebten wir am Freitagabend seinen mitreißenden Vortrag im Rudolf-Steiner-Haus in Hamburg vor mehr als 140 Teilnehmenden.

 

Feierlich gründeten wir das Energiefeld „Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg“, deutschlandweit das fünfundzwanzigste Bündnis dieser Art.

 

In einem Gottesdienst erlebten wir in Liedern, Bildern und Texten, dass das Neue Testament angefüllt ist mit gesellschaftlichen Themen (z.B.: 16 von 30 Gleichnissen Jesu haben wirtschaftliche und andere gesellschaftliche Aussagen).

 

Fazit: Ein Arbeitskreis wird die Förderung der Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie in Hamburg koordinieren.

 

Ansprechpartner im Haus am Schüberg: Thomas Schönberger

 

(Kalkowski)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.