Ausstellungen

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Alle Ausstellungen des KunstHauses finden im Kreuzgang und Innenhof des Haupthauses sowie im Skulpturenpark rund um das Haus am Schüberg statt.

 

 

 

 

Familie

 Familie aufrecht

 

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Michel Meyer, Malerei

Reinhard Osiander, Skulpturen

Ausstellung vom 24.09.2017 bis zum 21.01.2018

 

Der Mensch – ein Spiel im Bild

Michel Meyer

 

In den Bildern von Michel Meyer begegnet dem Betrachter ein enorm verdichtetes Wahrnehmungsgefüge, was beim Ersteindruck scheinbar sorglos, kindlich auf einer plakativen Bildebene wiedergegeben wird.

Unausweichlich wird man beim ruhigen Betrachten zum Leser und Entzifferer der vorzufindenden Zeichen, Symbole und Hieroglyphen die sich wie im Spiel aneinanderreihen.

Unmerklich fügt Michel Meyer die künstlerischen Techniken der Malerei, Zeichnung und Collage gleichberechtigt ineinander. Dieses geschieht nach und nach so still und fein, das jedes Bild in seinen eigenen „Fabulierduktus“ übergeht und von Stärke (Fläche), Zerbrechlichkeit (Strich), und seelischer Stimmung (Farbe) erzählt.

Die spielerische auch humorvolle Leichtigkeit des ersten Eindrucks wird zur erzählenden Tragik der aktuellen Gegenwart und so sind diese Bilder ein objektiver Seelen-Spiegel unserer Zeit und der einzelne Mensch kann sich im Bilde wiederfinden. Hut ab, vor so viel künstlerischem Können das hier in Lebensfreude und Lebenstragik zum „klingen“ kommt.

 

„Der will doch nur spielen.“

 Reinhard Osiander

 

Der Bremer Bildhauer Reinhard Osiander beherrscht die künstlerische Sprache das Idyllische im Alltag neben- und zueinander in Beziehung zu bringen. Hier wird aus der flüchtigen, alltäglichen Begegnung die ihr innewohnende Sprach-und Bewegungslosigkeit mit den Mitteln der Kunst zum Ausdruck gebracht.

Im Spannungsfeld des „funktionieren“ und des „Sein“ hält er dem Betrachter seiner Werke einen Spiegel vor. Die Beziehung Mensch-Mensch, Mensch-Natur, Mensch-Raum und Spiel werden von ihm thematisiert.

 

Das verwendete künstlerische Material Holz kommt aus dem natürlich Lebendigen und wird bei Osiander zum perfekt erstarrten Bild desselben.

Da der Künstler den technischen Umgang mit seinem gewählten Material so hervorragend versteht, wirken die einzelnen Objekte wie eben gefertigt und bereit zum Spiel.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Coloration der Skulpturen, damit schaffen sie sich unmittelbaren Zugang zum Seelischen des Betrachters und animieren ihn zum Mit-spielen.

So schnell kann aus Spiel ernst werden… das zeigt Reinhard Osiander eindringlich in dem überdimensionalen Kriegsschiff, welches wie aus einem Kinderzimmer entnommen scheint.

Wer begegnet nicht im Alltag dem Satz: “Ach, der will doch nur spielen!“

Na, dann auf ins spielende Betrachten liebe Besucher der Ausstellung.

 

Eröffnung: Sonntag, 24.09.2017 um 11.30 Uhr.

 

 

 

 

Speicher

 

Matthias Stuchtey

Die künstlerische Systematik im Blick vom 25.06.2017 bis zum 17.09.2017

 

Die künstlerische Systematik hat der Berliner Bildhauer und Maler Matthias Stuchtey wohl immer im Blick, so scheint es, wenn er im Schaffensprozess ist. Hier bildet er dreidimensionale, architektonische, bildhauerische Körper, welche künstlerisch, methamorphorisch und seriell den Raum ergreifen.

Eine direkte Verbindung finden Kunstwerk und Betrachter*in allein schon dadurch, dass die verwendeten Materialien oftmals aus dem Alltag stammen. Neu zusammengefügt und hier auf einen erhabenen Standort gebracht, zeugen sie von Disfunktionalität und finden über den Betrachter in ihre neue Sinnhaftigkeit und immer auch ihre neuen Verbindung zum ausstellenden Raum. So finden wir als Besucher*innen dieser Ausstellung wieder selber einen neuen Zugang zu alltäglichen Gegenständen und zum sie umgebenden und uns umgebenden Raum.

Hier spielt Stuchtey gekonnt mit dem Dialog zwischen Innen- und Außenraum und schafft neue Sehgewohnheiten und Wahrnehmungen auf den Alltag und auf die Kunst.

Eröffnung: Sonntag, 25.06.2017 um 11.30 Uhr.

 

 

 

 

KunstHof Symposium

 

KunstHof Symposium

 

Der KunstHof am Schüberg wird vom 22. Juni bis zum 01. Juli erstmalig für estnische Student*innen die Scheunentore öffnen.

Unter dem Thema „Behausung“ werden Sie unter der Anleitung des Gastprofessors Uwe Schloen ihre Ideen und Kreativität vor Ort gemeinsam umsetzen.

Das KunstHaus am Schüberg freut sich, die räumlichen Bedingungen anbieten zu können, um eine offene Kunstbegegnung zu ermöglichen.

Ein schöner Zufall: Die Estnische Evangelisch- Lutherische Kirche begeht ihren 100.Geburtstag am 27.Juni. Sie ist Partner der Nordkirche und somit auch dem KunstHaus am Schüberg verbunden.

Sie sind herzlich willkommen die Künstler*innen vor Ort zu treffen und am Samstag den 01. Juli ab 15 Uhr die geschaffenen Kunstwerker zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

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Sebastian Wywiorski

„bewegte Bilder“ – Galerieausstellung vom 09.04.2017 bis zum 18.06.2017

Der gebürtige Krakauer Maler Sebastian Wywiorski studierte von 1996 bis 2001
Malerei mit Auszeichnung an der Akademie der Schönen Künste in Krakau und
promovierte im Jahr 2010. Ausstellungen in Polen, Deutschland,
Großbritannien und Japan folgten. Er arbeitet an der Fakultät of Arts der
Pädagogischen Hochschule in Krakau.
Die Themen des Malers sind Natur, Architektur, Technik und die menschliche
Figur.
Wywiorski hat einen dynamischen Strich und schafft in seinen Werken eine
unmittelbare Monumentalität die räumlich auch in seinen Bildern eine enorme
Größe annehmen kann.
Eine fortwährende Annäherung, Vergrößerung an sein Motiv ist ihm wichtig.
Der Betrachter wird in diesen „Zoom“-Vorgang mit hineingezogen. Wie kann
ein großes Format noch gesteigert werden? Dieses lotet Wywiorski aus indem
er das große Format in eine subtile Bewegung setzt, wodurch seine Bilder

noch stärker in den Raum treten und eine noch enormere körperlich, physische
Präsenz erlangen.
Die menschliche Figur betritt eine fein austarierte „Bühne“ und steht so
der Umgebung dialogisch und gleichzeitig abstrakt gegenüber. Hier kann beim
Betrachter die Frage entstehen: Ist diese Figur in einer Isolation oder
bemüht sie sich in dieser Umgebung um eine Privatsphäre? Themen die in der
heutigen Zeit auch gesellschaftlich aktuell sind.

Eröffnung: Sonntag, 09.04.2017 um 11.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

Janetzke Gerlach entwurf hh

 

Gemeinschaftsausstellung:

RESONANZ –KÖRPER vom 22.01.2017 bis zum 02.04.2017

Solveig Janetzke, Malerei

Gunther Gerlach, Skulpturen

„Spannend finde ich den Dialog mit den entstehenden Werken, glücklich machend den Rausch, wenn es gelingt, alles um mich herum zu vergessen. Das Zeigen der entstandenen Werke empfinde ich als eine Art Dialog mit dem Fremden.“ Zitat: Solveig Janetzke

„ Der Horizont krümmt sich zum Objekt, der Körper öffnet sich dem Raum.“ Zitat: Gunther Gerlach

So unterschiedlich die Positionen der beiden Künstler/Innen sind, so verweisen Sie doch auf den individuellen und letztendlich gemeinsamen Umgang mit dem schöpferischen Raum- der Kunst.

Eröffnung: Sonntag, 22. Januar  2017 um 11.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

RЗvolution: Malerei, Skulpturen, Objekte.

Zeitgenössische Kunst aus der Schweiz. Galerieausstellung 30.10. – 11.12.2016

Christophe Lambert, Daniel Turtschi, Jürg Benninger, M.S. Bastian, Isabelle L., Mickry3 (Dominique Vigne, Nina von Meiss, Christina Pfander), Monsignore Dies, Pat Noser, Pawel Ferus, Christoph Hess

Das Kunstprojekt stellt außer dem Begriff „RЗvolution“ keine Vorgaben und konzeptionelle Bedeutungsangebote an die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler. So wird der unmittelbaren Wahrnehmung ein Moment der Freiheit zugesprochen, die als Grundlage zum möglichen Diskurs dienen kann.

„Wir Schweizer haben ein fettes Bankkonto, Autos, Rolex, Käse und Schokolade. Neutralität und (r)echte Demokratie halten wir hoch. Die Werte der Eidgenossenschaft werden emsig und mit großer Sorgfalt erhalten.

Aufgabe des Künstlers ist es, dieses Bild zu ehren und auf Hochglanz zu polieren.

Wir wollen (k)eine Revolution!“

Eröffnung: Sonntag, 30. Oktober 2016, 15.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

Cathrin Reiss

Malerei. Galerieausstellung 04.09. – 23.10.2016

„In meinen Bildern kombiniere ich eine realistisch gemalte Figur im Vordergrund mit einem grafischen, abstrakten Hintergrund. Meistens wendet die Figur den Blick vom Betrachter ab und schaut in eine unbestimmte Ferne. Alle Figuren sind mit einer Tätigkeit beschäftigt, wirken dabei aber doch einsam und isoliert.

Bei den Landschaften ist es genau umgekehrt, dort befindet sich ein grafisches Element, quasi als Störfaktor im Vordergrund um die Landschaft aufzureißen, um ein harmonisches Gefüge zu durchbrechen.

Mich interessieren Kontraste, von zum Beispiel realistischer Malerei und grafischen Elementen, oder wie bei den schwarzen Margeriten glänzende und matte Oberflächen.“

Eröffnung: Sonntag, 4. September 2016 um 11.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

Jan Thomas

territory. Galerieausstellung 24.04. – 10.07.2016

Jan Thomas blickt auf eine lange Tradition in der figürlichen Holzskulptur und schafft es, überraschend neue Bedeutungsebenen zu erschließen. Seine Arbeiten sind Hybriden aus Realismen, mittelalterlichen Bildprogrammen, Wilden Männern und Biodesign und ihnen ist eine merkwürdige Aufhebung von Zeit und Geschichte eigen. Ihre Verwandten und Gleichgesinnten finden wir in der Vergangenheit und Gegenwart und sie kultivieren zunächst das scheinbar Abgründige und Rätselhafte. Die tradierten Rollen von „gut“ und „böse“ sind jedoch nicht verteilt und die Szenarien widersetzen sich einem logischen Plot. Evolutionsgeschichtliches, das vital Unkontrollierte und mythisch Triebhafte flammt hier auf und schlägt von diesen enigmatischen Figurenensembles eine Brücke zu unserer Lebenswirklichkeit.

Der Betrachter wird mit den verdrängten, abgründigen Ängsten, Hoffnungen, Gelüsten und kulturgeschichtlichen Referenzen konfrontiert, die in unserem individuellen und kollektiven Unbewussten präsent sind. Wir treten den Skulpturen mit ihrer frappierenden körperlichen Präsenz gegenüber – wissend und unwissend zugleich. Meist werden die auf den ersten Blick bedrohlichen Bildwelten aber ironisch gebrochen, so dass sich nach einem Gefühl von Angriff und Verunsicherung ein Schmunzeln und eine überraschende Leichtigkeit einstellen, die für die Intelligenz der Arbeit sprechen.

Eröffnung: Sonntag, 24. April 2016, 11.30 Uhr

 

 

 

 

 

Hannah A. Hovermann

FarbLicht. Galerieausstellung 07.02. – 17.04.2016

„Zu meiner Malerei:

Einziges Thema meiner Malerei ist FARBE – Farbe als essenziell wirksames Phänomen.
Farbe als Phänomen der Begegnung/Durchdringung von licht und substantieller Materie.
Farbe in ihrer Flüchtigkeit, Wandelbarkeit, Vergänglichkeit und Leichtigkeit.
Farbe im Spannungsfeld zwischen materieller Erscheinung und immaterieller Wirksamkeit.

Ich habe definierte, begrenzte ‚Formen‘ zunehmend reduziert, um Farbe möglichst rein als aus Licht entstandenes Phänomen und damit als Energie wahrnehmbar werden zu lassen. So arbeite ich fast ausschließlich in Aquarellfarbe, weil sie die geringste Dichte und höchste Transparenz aufweist, was der Lichtnähe von Farbe entspricht. Die Malereien sind in einer meditativen und sehr aufwendigen Lasurtechnik entstanden, wobei ich bis zu 200 Schichten sehr verdünnter Aquarellfarbe übereinander malte, um zugleich Transparenz und begrenzungsfreie Farbübergänge zu schaffen. In der Annäherung an die Essenz von Farbe ist ein Aspekt meiner Malerei immer auch die Reduktion der Farbe bis zur Grenze der Wahrnehmbarkeit, wodurch eine eigenartige paradoxe Intensität entsteht.  Um die Pinselspuren – und damit Formen – noch mehr zu reduzieren, trage ich die Aquarellschichten lasierend mit einer Farbspritze auf, wodurch eine noch höhere Diffusität, Entgrenzung und Auflösung entsteht.“

Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 11.30 Uhr

 

 

 

 

 

Philine Zadow

Malerei. Galerieausstellung 13.09. – 31.01.2016

Frau Zadow studierte an der Freien Kunstschule Ottersberg bei Bremen. Zu ihrem Werk sagt sie:

Unabhängig von den einzelnen Themenaspekten, zu denen ich arbeite (ob Gegenständlich oder Ungegenständlich), zieht sich eine rote Linie durch die verschiedenen Motivgruppen meiner Werke. Es ist die geistige Essenz, die sich in der Stille, im Raum, in der Natur und anderen Dingen spiegelt. Sie gibt meinen Bildern das Fundament.

Es ist ein tiefes Empfinden und Reagieren meinerseits auf die zunächst äußere Welt. In diesem Prozess entstehen Bilder, die ich mit Malerei oder Zeichnung umsetze.

Der Dialog zwischen Bild und Betrachter, dessen eigene Wahrnehmung und Empfindung, ist mir von Bedeutung. Er sollte nicht im vorab durch meine Gedanken gelenkt werden. Daher möchte ich von weiteren begrifflichen Deutungen meiner Bilder absehen und zum Schauen einladen.

Eröffnung: Sonntag, 13. September 2015

 

Hier finden Sie die Archive unserer Ausstellungen der letzten Jahre:

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