Ausstellungen

Ausstellungen

Die meisten Ausstellungen des KunstHauses finden im Kreuzgang und Innenhof des Haupthauses sowie im Skulpturenpark rund um das Haus am Schüberg statt.

 

 

Janetzke Gerlach entwurf hh

 

Gemeinschaftsausstellung:

RESONANZ –KÖRPER vom 22.01.2017 bis zum 02.04.2017

Solveig Janetzke, Malerei

Gunther Gerlach, Skulpturen

„Spannend finde ich den Dialog mit den entstehenden Werken, glücklich machend den Rausch, wenn es gelingt, alles um mich herum zu vergessen. Das Zeigen der entstandenen Werke empfinde ich als eine Art Dialog mit dem Fremden.“ Zitat: Solveig Janetzke

„ Der Horizont krümmt sich zum Objekt, der Körper öffnet sich dem Raum.“ Zitat: Gunther Gerlach

So unterschiedlich die Positionen der beiden Künstler/Innen sind, so verweisen Sie doch auf den individuellen und letztendlich gemeinsamen Umgang mit dem schöpferischen Raum- der Kunst.

Eröffnung: Sonntag, 22. Januar  2017 um 11.30 Uhr

 

 

RЗvolution: Malerei, Skulpturen, Objekte.

Zeitgenössische Kunst aus der Schweiz. Galerieausstellung 30.10. – 11.12.2016

Christophe Lambert, Daniel Turtschi, Jürg Benninger, M.S. Bastian, Isabelle L., Mickry3 (Dominique Vigne, Nina von Meiss, Christina Pfander), Monsignore Dies, Pat Noser, Pawel Ferus, Christoph Hess

Das Kunstprojekt stellt außer dem Begriff „RЗvolution“ keine Vorgaben und konzeptionelle Bedeutungsangebote an die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler. So wird der unmittelbaren Wahrnehmung ein Moment der Freiheit zugesprochen, die als Grundlage zum möglichen Diskurs dienen kann.

„Wir Schweizer haben ein fettes Bankkonto, Autos, Rolex, Käse und Schokolade. Neutralität und (r)echte Demokratie halten wir hoch. Die Werte der Eidgenossenschaft werden emsig und mit großer Sorgfalt erhalten.

Aufgabe des Künstlers ist es, dieses Bild zu ehren und auf Hochglanz zu polieren.

Wir wollen (k)eine Revolution!“

Eröffnung: Sonntag, 30. Oktober 2016, 15.00 Uhr

 

Cathrin Reiss

Malerei. Galerieausstellung 04.09. – 23.10.2016

„In meinen Bildern kombiniere ich eine realistisch gemalte Figur im Vordergrund mit einem grafischen, abstrakten Hintergrund. Meistens wendet die Figur den Blick vom Betrachter ab und schaut in eine unbestimmte Ferne. Alle Figuren sind mit einer Tätigkeit beschäftigt, wirken dabei aber doch einsam und isoliert.

Bei den Landschaften ist es genau umgekehrt, dort befindet sich ein grafisches Element, quasi als Störfaktor im Vordergrund um die Landschaft aufzureißen, um ein harmonisches Gefüge zu durchbrechen.

Mich interessieren Kontraste, von zum Beispiel realistischer Malerei und grafischen Elementen, oder wie bei den schwarzen Margeriten glänzende und matte Oberflächen.“

Eröffnung: Sonntag, 4. September 2016 um 11.30 Uhr

 

Jan Thomas

territory. Galerieausstellung 24.04. – 10.07.2016

Jan Thomas blickt auf eine lange Tradition in der figürlichen Holzskulptur und schafft es, überraschend neue Bedeutungsebenen zu erschließen. Seine Arbeiten sind Hybriden aus Realismen, mittelalterlichen Bildprogrammen, Wilden Männern und Biodesign und ihnen ist eine merkwürdige Aufhebung von Zeit und Geschichte eigen. Ihre Verwandten und Gleichgesinnten finden wir in der Vergangenheit und Gegenwart und sie kultivieren zunächst das scheinbar Abgründige und Rätselhafte. Die tradierten Rollen von „gut“ und „böse“ sind jedoch nicht verteilt und die Szenarien widersetzen sich einem logischen Plot. Evolutionsgeschichtliches, das vital Unkontrollierte und mythisch Triebhafte flammt hier auf und schlägt von diesen enigmatischen Figurenensembles eine Brücke zu unserer Lebenswirklichkeit.

Der Betrachter wird mit den verdrängten, abgründigen Ängsten, Hoffnungen, Gelüsten und kulturgeschichtlichen Referenzen konfrontiert, die in unserem individuellen und kollektiven Unbewussten präsent sind. Wir treten den Skulpturen mit ihrer frappierenden körperlichen Präsenz gegenüber – wissend und unwissend zugleich. Meist werden die auf den ersten Blick bedrohlichen Bildwelten aber ironisch gebrochen, so dass sich nach einem Gefühl von Angriff und Verunsicherung ein Schmunzeln und eine überraschende Leichtigkeit einstellen, die für die Intelligenz der Arbeit sprechen.

Eröffnung: Sonntag, 24. April 2016, 11.30 Uhr

 

Hannah A. Hovermann

FarbLicht. Galerieausstellung 07.02. – 17.04.2016

„Zu meiner Malerei:

Einziges Thema meiner Malerei ist FARBE – Farbe als essenziell wirksames Phänomen.
Farbe als Phänomen der Begegnung/Durchdringung von licht und substantieller Materie.
Farbe in ihrer Flüchtigkeit, Wandelbarkeit, Vergänglichkeit und Leichtigkeit.
Farbe im Spannungsfeld zwischen materieller Erscheinung und immaterieller Wirksamkeit.

Ich habe definierte, begrenzte ‚Formen‘ zunehmend reduziert, um Farbe möglichst rein als aus Licht entstandenes Phänomen und damit als Energie wahrnehmbar werden zu lassen. So arbeite ich fast ausschließlich in Aquarellfarbe, weil sie die geringste Dichte und höchste Transparenz aufweist, was der Lichtnähe von Farbe entspricht. Die Malereien sind in einer meditativen und sehr aufwendigen Lasurtechnik entstanden, wobei ich bis zu 200 Schichten sehr verdünnter Aquarellfarbe übereinander malte, um zugleich Transparenz und begrenzungsfreie Farbübergänge zu schaffen. In der Annäherung an die Essenz von Farbe ist ein Aspekt meiner Malerei immer auch die Reduktion der Farbe bis zur Grenze der Wahrnehmbarkeit, wodurch eine eigenartige paradoxe Intensität entsteht.  Um die Pinselspuren – und damit Formen – noch mehr zu reduzieren, trage ich die Aquarellschichten lasierend mit einer Farbspritze auf, wodurch eine noch höhere Diffusität, Entgrenzung und Auflösung entsteht.“

Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 11.30 Uhr

 

Philine Zadow

Malerei. Galerieausstellung 13.09. – 31.01.2016

Frau Zadow studierte an der Freien Kunstschule Ottersberg bei Bremen. Zu ihrem Werk sagt sie:

Unabhängig von den einzelnen Themenaspekten, zu denen ich arbeite (ob Gegenständlich oder Ungegenständlich), zieht sich eine rote Linie durch die verschiedenen Motivgruppen meiner Werke. Es ist die geistige Essenz, die sich in der Stille, im Raum, in der Natur und anderen Dingen spiegelt. Sie gibt meinen Bildern das Fundament.

Es ist ein tiefes Empfinden und Reagieren meinerseits auf die zunächst äußere Welt. In diesem Prozess entstehen Bilder, die ich mit Malerei oder Zeichnung umsetze.

Der Dialog zwischen Bild und Betrachter, dessen eigene Wahrnehmung und Empfindung, ist mir von Bedeutung. Er sollte nicht im vorab durch meine Gedanken gelenkt werden. Daher möchte ich von weiteren begrifflichen Deutungen meiner Bilder absehen und zum Schauen einladen.

Eröffnung: Sonntag, 13. September 2015

 

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