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Klimaschutz

Unser Engagement für den Klimaschutz

"Im Kirchenkreis Stormarn gehört der Umwelt- und Klimaschutz seit Jahren zum Programm, weil wir nach unserem biblischen Schöpfungsglauben mitschöpferische Verantwortung haben. Wir dürfen die Erde 'bebauen' und zugleich ist uns die Verantwortung übertragen, sie 'zu bewahren' für die nachfolgenden Generationen. Deshalb gehört Umwelt- und Klimaschutz - wo es sein muss auch gegen den Trend - zu unserem kirchlichen Selbstverständnis."

Propst Hartwig Liebich zum Stormarner Sommerabend 2007

Schon seit Jahren wird im Kirchenkreis Stormarn erfolgreich Energie und Wasser gespart. Gefördert vom Klimaschutzfonds der Nordelbischen Kirche und der Stadt Hamburg, haben sieben Pilotgemeinden ein Energiemanagement eingeführt.

Neben dem technischen Know-how sind dabei Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung sehr wichtig. So können ohne Investitionen allein durch Schulung, organisatorische Maßnahmen und Motivation der Mitarbeitenden bis zu 15 Prozent Energie eingespart werden! Deshalb ist die Etablierung von Klimaschutz- bzw. Energiebeauftragten in der Gemeinde von zentraler Bedeutung.

Beim Sammeln der monatlichen Energie-Verbrauchswerte und -kosten hilft die Software Easy-Watt. Sie kann Energiebeauftragte nicht ersetzen, aber sie unterstützt die Arbeit durch Lieferung zuverlässiger Verbrauchskennwerte und eignet sich insbesondere für die Darstellung nach außen.

Carla Burges, für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) im UmweltHaus am Schüberg, betreut mit dem EasyWatt-Programm 16 Kindertagesstätten aus dem Kirchenkreis Stormarn, die an dem Projekt "Energie- und Wassersparen" teilgenommen haben. "Damit findet ein regelmäßiges Controlling statt und die Erfolge der Energieeinsparung können noch besser in der Öffentlichkeit dargestellt werden", erläutert Carla. "Die zentrale Erfassung im UmweltHaus am Schüberg erleichtert die Erstellung der Verbrauchskennwerte. Diese Daten in das Programm einzupflegen ist eine meiner Aufgaben als FÖJlerin."

Weitere Informationen bekommen Sie bei der Umweltbeauftragten Sylvia Hansen.

Umweltmanagement in Kirchen - Der grüne Hahn

Der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, gehört zum Kernbestand der jüdisch-christlichen Überlieferung. Wenn unsere Kirche den Gedanken der Bewahrung der Schöpvfung weitergibt, wird sie gefragt, ob sie selbst diesem Ziel genügt. Ihre Antwort muss daher glaubwürdig und ihr Handeln transparent sein. In der Ernsthaftigkeit des Bemühens um die Bewahrung der Schöpfung darf sie sich nicht von Wirtschaftsunternehmen, Banken und Kommunen übertreffen lassen. Kirchengemeinden verbrauchen Heizenergie, Strom und Wasser. Papier wird benötigt. Bauvorhaben schlagen ökologisch zu Buche. Erfahrungen mit Umweltmanagementsystemen zeigen, dass sich in diesen Bereichen neben Umweltentlastungen erhebliche betriebswirtschaftliche Einsparpotenziale verbergen.

Weiteres zum Thema unter www.kirchliches-umweltmanagement.de